Studie: Immer weniger leerstehende Wohnungen in Deutschland

In Deutschland gibt es immer weniger leerstehende Wohnungen. Das geht aus dem aktuellen Leerstandsindex des Immobilienberaters CBRE sowie des Empirica-Instituts hervor. So standen Ende 2013 deutschlandweit 653.000 Geschosswohnungen leer. - 35.000 weniger als noch im Vorjahr. Die niedrigste Leerstandsquote findet sich in München, die höchste in Salzgitter.

Bereits seit sieben Jahren in Folge ist die Leerstandsquote in Deutschland rückläufig, heißt es im Leerstandsindex von CBRE und Empirica. Ende 2013 betrug die Quote 3,1 Prozent, im Vorjahr waren es noch 3,3 Prozent. Untersucht wurden bei der Studie ausschließlich Geschosswohnungen und sogenannte „marktaktive Leerstände“. Das heißt: Es werden keine Ruinen oder dysfunktionalen Leerstände berücksichtigt.

Leerstehende Wohnungen: In Schrumpfregionen stagniert Quote

Deutliche Unterschiede bei der Leerstandslage in Deutschland gibt es immer noch zwischen Ost und West. In Ostdeutschland liegt die Quote mit 6,1 Prozent deutlich höher als in Westdeutschland mit 2,5 Prozent. „Aussagekräftiger als Ost-West-Unterschiede sind jedoch die abweichenden Entwicklungen in Regionen mit schrumpfenden und wachsenden Einwohnerzahlen, wie es sie beiderseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze gibt“, betont Michael Schlatterer, Teamleiter Residential Valuation bei CBRE. In Schrumpfregionen stagniere der Leerstand seit Jahren und betrage derzeit 6,6 Prozent. In Wachstumsregionen liege die Quote „unterdurchschnittlich“ bei 2,1 Prozent.

Niedrigste Leerstandsquote in München

Die niedrigsten Leerstandsquoten finden sich derzeit in München (0,4 Prozent), Hamburg, Münster, Darmstadt und Frankfurt am Main (jeweils 0,7 Prozent). Am anderen Ende der Skala stehen Salzgitter (11 Prozent), Chemnitz (9,5 Prozent), Pirmasens (9 Prozent), Schwerin (8,9 Prozent) und Halle an der Saale (8,6 Prozent).

Insgesamt habe der Abbau von Leerstandsreserven in der jüngsten Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes geleistet, so das Fazit der Studie. In den florierenden Wachstumsregionen seien diese Reserven aber nun weitgehend ausgeschöpft. „Der Markt braucht daher noch mehr als bisher den Neubau“, betont Schlatterer.

(Text-Quelle: Immowelt.de)

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben.
Mehr Informationen Ok